17. Oktober 2017


begga.de
Forum
Jobs
Chat (0)
Bücher
Gästebuch
Abkürzungen
Erfahrungsberichte
Ideenmanagement
Download
Upload
Kontakt
IT-Berufe
IT-Seminare
Termine
News
Napping
Newsletter
Community
Anmelden
Benutzername:
Passwort:
Passwort?

Die IT-Berufe > Die Struktur der IT-Berufe


Die Struktur der IT-Berufe

In dem neuen Berufekonzept wurden branchenspezifische Anwendungen der Informations- und Kommunikationstechnologien differenziert aufgenommen und besonders berücksichtigt. Die Ausbildung im Feld der Informations- und Kommunikationstechnik, die bisher überwiegend an Hochschulen und Fachhochschulen erfolgte, wird damit anwendungsbezogen und geschäftsprozessorientiert auch in duale Bildungsgänge aufgenommen.

Der Entwicklung dieser geschäftsprozessorientierten Berufe wurde ein Marktmodell der "Anbieter" von Produkten und Dienstleistungen und der branchenspezifischen "Anwender" der Informations- und Kommunikationstechnik im kaufmännischen, technischen und multimedialen Bereich zugrundegelegt. Damit konnte einerseits eine sinnvolle Abgrenzung und andererseits eine wirkungsvolle Vernetzung der Berufsprofile erreicht und damit die Voraussetzung für ein optimales Zusammenwirken im IT-Markt geschaffen werden.

 

Die Struktur der IT-Berufe ist im folgenden Bild dargestellt.

Für alle vier Berufe definierten die Experten einen gemeinsamen Katalog von Kernqualifikationen, die rund fünfzig Prozent der Ausbildungsinhalte umfassen und während der gesamten dreijährigen Ausbildungszeit vermittelt werden sollen. Diese gemeinsamen Kernqualifikationen verbinden die Berufe unabhängig davon, wann, wo und wie sie vermittelt werden. Sie ersetzen die Grundbildung, sichern die notwendige Flexibilität in der Gestaltung der Ausbildung und ermöglichen ein realistisches Bild des zu erlernenden Berufes vom Beginn der Ausbildung an.

Die Definition von Kernqualifikationen ermöglicht auch der Berufsschule eine Beschulung quer über die einzelnen Berufe hinweg und sichert damit eine lokale Präsenz des Angebots.

Zu den Kernqualifikationen gehören neben Informationen über Organisation und Abläufe des Ausbildungsbetriebes auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse, Grundlagen der Arbeitsorganisation, breites Wissen über IT-Produkte, den IT-Markt, Verständnis für das Prinzip der Kundenorientierung und Qualifikationen im Service und Support. Hinzu kommen exemplarische Kenntnisse in der Programmierung sowie Qualifikationen in der Inbetriebnahme und Administration von Systemen und Anlagen. In den Kernqualifikationen sind damit Inhalte der Elektrotechnik und Elektronik, der Datenverarbeitung und der Betriebswirtschaft miteinander verknüpft.

Um der Vielfalt der beruflichen Einsatzfelder der IT-Berufe in unterschiedlichen Branchen, Betriebsgrößen und Organisationsformen gerecht zu werden und gleichzeitig eine notwendige fachliche Breite zu sichern wurde ein Wahlpflichtbereich definiert. Dieses Gestaltungsprinzip ermöglicht eine optimale Verbindung der Kernqualifikationen mit den speziellen Fachausbildungsinhalten innerhalb einer ganzheitlichen Berufsqualifikation. Die Verankerung "stabiler" und "dynamischer" Elemente in Ausbildungsberufen ist gerade in dieser Berufsgruppe, die sich durch eine kurze Halbwertzeit der Technologien auszeichnet, unabdingbar.

Der Wahlpflichtbereich innerhalb der einzelnen Ausbildungsberufe wird in Form von Einsatzgebieten/Tätigkeitsbereichen definiert, die in einer nicht abgeschlossenen Liste im Verordnungstext genannt werden. Das Spektrum der ausgewählten Arbeitsgebiete soll beispielhaft Ausbildungsmöglichkeiten verdeutlichen. Es können auch andere Arbeitsgebiete zugrundegelegt werden, wenn die zu vermittelnden Fertigkeiten und Kenntnisse gleichwertig sind.

zurück zu:
die neuen IT-Berufe

weiter zu:
Tätigkeitsschwerpunkte

[FAQ]   [Mediadaten]   [5 Benutzer online]   [Disclaimer]   [Impressum]

Kostenlose Zähler und Statistiken für Ihre Website auf www.motigo.com